Was denkt ihr? Geht Nachhaltigkeit ohne Unverpacktläden? Gelingt es auch nur ansatzweise Klima und Umwelt zu retten, wenn uns Unverpacktläden zu teuer sind oder zu weit entfernt sind?

Ich bin mir sicher.

JA!

Klar, können wir ohne Unverpacktläden einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Sicher sind die plastikfreien Supermärkte umweltfreundlich und tragen einen großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Wenn ihr die Möglichkeit habt dort einzukaufen, dann tut dies.

Verzweifelt aber nicht, wenn ihr (aus welchen Gründen auch immer) dort nicht einkaufen geht/ gehen könnt.

Es gibt wahnsinnig viele Alternativen, die unsere Einkäufe und unseren Alltag ohne Unverpacktläden nachhaltig machen.

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Nachhaltiger Alltag ohne Unverpacktläden

Ich zeige euch an 14 ganz einfachen Beispielen, wie ein „normaler“ Öko ohne Unverpacktläden die großen Müllberge vermeidet:

  1. Leitungswasser trinken, statt Wasserflaschen kaufen.
  2. Hochwertige und langlebige Produkte bevorzugen, dann kauft man weniger Produkte und damit auch weniger Verpackungen (aka Müll) ein.
  3. Lieber in Mehrweg, als in Einweg investieren (z.B. Rasierhobel statt Einwegrasierer)
  4. Nur das kaufen, dass ihr wirklich braucht
  5. Lebensmittel retten (z.B. via Foodsharing, toogoodtogo)
  6. Sharing Gruppen und Angebote nutzen z.B. Foodsharing, Carsharing, Ebay Kleinanzeigen, Nebenan, Facebook, Nähmaschinen-Sharing, Sharing-Werkstätten, Repaircafés …
  7. Kleidung Secondhand kaufen, z.B. über
    1. Mädchenflohmarkt, Vinted, …
    2. Rebuy*, Asgoodasnew*,…
    3. Ebay Kleinanzeigen, Anzeigen in der Zeitung und Co.
  8. Tauschen und Ausleihen, z.B. von Freunden/Familie …
  9. Vorhandenes Nutzen oder Upcycling Ideen umsetzen
  10. Eigenes Obst und Gemüse anbauen – geht auch auf dem Balkon (mach ich auch auf dem Balkon: Beiträge in der Kategorie Garten)
  11. Gegenstände reparieren statt neu kaufen
  12. Umsonst- und Gebrauchtwarenläden nutzen
  13. Bärlauch, Beeren und Wildkräuter sammeln für z.B. Holundersirup oder Bärlauch-Brot
  14. Saisonal und regional einkaufen z.B. auf dem Markt – am besten Essen vorplanen mit einem Essensplaner

Ihr seht – ein nachhaltiger Alltag gelingt ohne Unverpacktläden!

Keine Ausrede also, wenn der nächste Unverpacktladen 30 km entfernt ist.

Macht endlich etwas!

Ändert euren Alltag nachhaltig.

Es gibt unendlich viele Stellschrauben, an denen wir drehen können – auch wenn ein plastikfreier Einkauf nicht (immer) möglich ist.

Was denkt ihr dazu? Schreibt eure Gedanken doch in die Kommentare. Ich bin gespannt!


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