Wie sieht euer Schreibtisch aus? Seht ihr auch überall Plastik? Laptop-Gehäuse, Tastatur und Maus – alles aus Plastik. Genauso Kugelschreiber, Uhr, Schreibtischlampe und Ordner. Vieles davon werde ich (hoffentlich) noch sehr lange nutzen. Manches aber mit der Zeit ersetzen. Vor kurzem sind aber auch schon plastikfreie Holz-Textmarker und Holz-Bleistifte, genauso wie Recyclingpapier eingezogen. Meine Erfahrungen mit nachhaltigen Tools im Büro möchte ich mit dir teilen und dir 7 Strategien für dein plastikfreies Büro an die Hand geben.

Das hört sich im ersten Moment vielleicht etwas übertrieben an. Aber ich finde man kann das Büro bzw. den eigenen Arbeitsplatz gut in einzelne Schritte unterteilen. Dann ist es übersichtlicher und erscheint überblickbarer, wenn auch ihr euren Alltag Schritt für Schritt nachhaltiger machen wollt.

1. Strategie für dein plastikfreies Büro: Büromaterial ohne Plastik

Vor allem als Studentin habe ich damals Unmengen an Papier, Kugelschreiber und Textmarker verbraucht. Ich war immer jemand der sich alles aufschreiben musste, fleißig seinen Kalender mit To Dos gefüllt hat und in jedem Buch Textmarker-Spuren und PostIts hinter lassen hat. Auch jetzt schreibe ich mir oft Gedanken und To Dos auf, um nichts zu vergessen oder mir Zusammenhänge zu verdeutlichen.

Mehr oder weniger Regelmäßig sind Papier, Stifte und Marker aufgebraucht und es muss Nachschub her. Büromaterialien plastikfrei einkaufen ist aber nicht schwer. Es gibt einige Online Shops die speziell dafür ausgerichtet sind, z.B.:

In beiden Shops könnt ihr nicht nur nachhaltiges, recyceltes Druckerpapier finden sondern auch Holzkugelschreiber, Holzbleistifte und Holztextmarker oder Recyclingbriefumschläge.

Inzwischen brauche ich schon lange nicht mehr so viel Papier und meine To Dos landen in einer digitalen Liste. Welche Alternative ich für Kalender und To Dos ich nutze zeige ich dir weiter unten.

2. Strategie für dein plastikfreies Büro: Schreibwaren für die Schule – ohne Plastik!

Außer im eigenen Homeoffice, werdet ihr auch in Uni und Schule viele Schreibwaren benötigen.

Bei Memolife und Monomeer könnt ihr euch auch mit Heftumschlägen, Notizheften, Schnellheftern und Post-Ist aus nachhaltigem Ökopapier eindecken.

3. Strategie: Mittagspause ohne Plastik

Mittagspause ohne Plastik geht total leicht. Ich nehme mir immer etwas zu Essen mit. Das sind einfach Reste, ganz viel Salat oder eine schnelle Gemüsepfanne, die während dem Frühstück kocht.

Das ist für mich einfacher und stressfreier wie wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit oder in der Mittagspause noch um mein Mittagessen kümmern muss. In der Regel ist es auch gesünder, günstiger und nachhaltiger, da keine Plastikverpackungen benötigt werden.

Denn der Salat oder die Quinoa-Gemüsepfanne landen kommen in der Vesperdose oder im Schraubglas mit ins Büro.

4. Strategie für dein plastikfreies Büro: Kaffeeküche ohne Plastik

Meistens trinke ich Tee, wenn es dann aber doch mal Kaffee sein muss versuche ich auf eine Kaffeeküche ohne Plastik zu setzen.

Mit einem Bauwollfilter* in einem Porzellanfilter*, einem Wasserkocher und Kaffeepulver aus dem Unverpackt-Laden produziere ich bei jeder Kaffeetasse nur Biomüll.

5. Strategie: Nachhaltige Elektronik kaufen

Nachhaltige Elektronik kaufen ist leichter getan als gesagt. Meine neue Kamera habe ich beispielsweise gebraucht gekauft und genauso auch mein Smartphone – funktioniert beides einwandfrei.

Bist du zurzeit auf der Suche nach gebrauchter Elektronik? Dann empfehle ich dir die Gebrauchtplattform asgoodasnew.

6. Strategie für dein plastikfreies Büro: Plastikgegenstände aufbrauchen und weiternutzen

Meine Tastatur, meine Maus und mein Bildschirm – klar, alles aus Plastik. Es gibt Mäuse und Tastaturen aus Holz, aber ich werden meine Plastikgegenstände weiter nutzen solange es geht.

Meiner Meinung nach ist nämlich jeder Gegenstand, den man bereits hat “nachhaltiger” als der den man sich neu/gebraucht zusätzlich kauft.

7. Strategie für dein plastikfreies Büro: Apps für dein papierloses Büro

Zur Zeit stelle ich meine “analogen” Notizmöglichkeiten (also Papierkalender und Papier-To-Do Listen). Ja, damit wird mein Stromverbrauch ansteigen, aber ich verbrauche weniger Papier und Tinte und habe mein Gedanken/Termin-Chaos sortierter. Ich hoffe so insgesamt ressourcenschonender zu leben.

Eigentlich sind es genau zwei Apps die ich immer mein in meinen Alltag integriere. Die Kalenderapp, die auf meinem Handy vorinstalliert war und die ich mit meinem Mail-Konto verknüpft habe. Und eine To-Do-App. Damit plane, notiere und koordiniere ich alle meinen Aufgaben, Termine und Gedanken.

Konnte ich dir mit meinen 7 Strategien für dein plastikfreies Büro weiterhelfen? Mit welchen Tipps würdest du diese Liste erweitern? Wie ordnest und strukturierst du deine Aufgaben?