Beim Kochen brennt schnell etwas an. Darum zeige ich euch, wie ich mit unserem Zero Waste DIY Ceranfeld Reiniger unseren Herd mit Ceranfeld sauber halte – ganz einfach und nachhaltig.

Ein paar von euch hatten sich ein DIY fürs Ceranfeld Reinigen gewünscht. Ich zeige euch, wie ich unser Ceranfeld nachhaltig, Plastik- und Müllfrei sauber halte. Und welche Tools dabei zum Einsatz kommen.

Kleiner Teaser: „DIY“ ist vielleicht etwas übertrieben 😉 aber diese simple Methode ist so leicht umsetzbar, dass ich fürs Reinigen unseres Ceranfeldes gar kein extra „Putzmittel anmischen“ möchte.

Für die Umwelt – Gegen Chemiekeulen

Sogenannte hochwirksame Ceranfeld- oder Herdreiniger aus der Drogerie, abgefüllt in Plastikflaschen sind mit das Schlimmste was wir kaufen können.

Literweise Chemie landen über die Jahre im Abwasser und in unserer Umwelt. Dazu kommen unzählige Plastikflaschen, die unnötig Ressourcen bei ihrer Herstellung verbrauchen und dann entweder verbrannt werden, recycelt werden müssen oder in unserer Umwelt landen. Dabei sind Chemiekeulen in Plastikflaschen meiner Erfahrung nach unnötig.

Zero Waste DIY Ceranfeld Reiniger - einfach chemie- und plastikfrei Herd und Ceranfeld sauber halten - einfach, günstig und nachhaltig putzen

Zero Waste DIY Ceranfeld Reiniger

Das Ceranfeld bzw. der Herd wird regelmäßig dreckig. Ganz normal, dass beim Kochen mal etwas daneben geht und so richtig schön anbrennt.

Um das Ceranfeld regelmäßig sauber zu halten, braucht ihr keine Chemiekeule. Geht mechanisch oder mit etwas Zeit an die Dreckflecken.

Reiniger 1: Mechanisch Reinigen

Unter mechanischem Reinigen verstehe ich schrubben, kratzen, schaben, usw. Konkret für unser Ceranfeld nehme ich einen Ceranfeldschaber oder Glasschaber. Einmal gekauft nutzen wir ihn schon seit über 8 Jahren.

Instandhaltung des Ceranfeldschaber: Ähnlich wie beim Rasierhobel, tauscht ihr bei Bedarf die Klingen (haben wir bisher nur sehr sehr selten gemacht).

Müll entsteht nur sobald ihr die Klingen austauscht – und ggf. beim Kauf des Schaber.

Mein Fazit: Für mich ist der Ceranfeldschaber nicht mehr wegzudenken. Auch wenn geringe Mengen Müll entstehen können, finde ich diesen „Reiniger“ nachhaltiger als „Chemiekeulen in der Plastikflasche“.

Tipp: Falls ihr keinen Ceranfeldschaber/Glasschaber habt, könnte auch ein schmales, scharfes Messer oder eine Rasierklinge funktionieren. Aber Achtung: Schneidet euch nicht!

Reiniger 2: Zeit & Wasser

„Reiniger 2“ braucht etwas mehr Zeit. Angebrannte Stellen weiche ich direkt nach dem Kochen (sobald die Herdplatten abgekühlt sind) mit Wasser ein.

Nach ein paar Minuten (in hartnäckigen Fällen vielleicht auch Stunden) lassen sich die angebrannten Stellen einfach mit einem Lappen entfernen.

Müll entsteht keiner – ihr braucht lediglich etwas Geduld.

Mein Fazit: Einfach und komplett tauglich. Ohne Chemie, Plastik und Müll – so einfach kann Zero Waste im Haushalt funktionieren.

Tipp: An sehr stark eingebrannten Stellen könnt ich zusätzlich zum Wasser ein paar Tropfen Spülmittel oder Essig darauf geben. Damit beschleunigt ihr die „Lösbarkeit“ und den Reinigungsprozess.

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Putzmittel selber machen

Noch mehr Putzmittel, die ihr aus wenigen Zutaten selber machen könnt findet ihr in diesem Blogpost. Vorteil daran, ihr spart jede menge Plastikverpackungen und schädliche Chemie! Schützt die Umwelt, eure Gesundheit und unser Klima!

Werdet ihr den Zero Waste DIY Ceranfeld Reiniger ausprobieren? Schreibt mir eure Erfahrungen in die Kommentare!


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