Ende Mai gab es den ersten Bericht meiner Challenge. Seitdem habe ich versucht weiter zu machen und auch Ende Juni über meine Fortschritte berichtet. Auch in den letzten vier Wochen habe ich versucht meinen Alltag noch weiter bewusst in Richtung Nachhaltigkeit zu bewegen. Obwohl ich viele Ideen habe, ist das gar nicht so leicht, denn die Routinen und Gewohnheiten sind ziemlich stark.

Hast du diesen Monat mitgemacht?

Meine 5 Dinge im Juli 2018

1. Reparieren statt neu kaufen.

Mit meinem Fahrrad fahre ich schon sehr mehr als 12 Jahren durch die Gegend. In den letzten sieben Jahren sogar täglich. Immer wieder müssen daher Kleinigkeiten am Rad repariert werden. Darin bin ich mit der Zeit auch immer besser geworden. Vor zwei Wochen haben wir dann festgestellt, dass nicht nur neue Griffe und ein neuer Schlauch her muss, sondern auch das Kugellager im Vorderreifen kaputt war. Weil ich so kurz nach dem Urlaub beruflich unglaublich viel zu tun hatte – habe ich dann mein altes Rad in eine Werkstatt gegeben. Nach wenigen Tagen war das Rad wieder top in Schuss. Ob sich die 140 € gelohnt haben – bei einem so alten Drahtesel? Ja! Reparieren ist besser als neu kaufen.

2. Saure Rinse für glattes Haar

Meine Haarstruktur ist schon immer sehr kraus und für glattes Haar habe ich schon so viel ausprobiert. Bis ich vor unserem Urlaub endlich Apfelessig über mein Haar gegeben habe. Seitdem fühlen sie sich so schön glatt an. Das kalte Essig-Wasser-Gemisch, in einem Verhältnis von 1 zu 10 lasse ich nach der Haarwäsche über mein Haar fließen, ohne es anschließend auszusülen. Der Essiggeruch verfliegt. Mein Haar glänzt. Yeah – so einfach, günstig und praktikabel 😉

saure rinse

3. Mineralische Sonnencreme – auch beim Sport.

In unserem Spanienurlaub haben wir die letzten chemischen Sonnencremes aufgebraucht. Für meine Laufrunden musste dann ein neuer Sonnenschutz her. Chemie sollte darin möglichst wenig enthalten sein, SPF 50 aber mindestens. Deswegen habe ich diese Sonnencreme* ausprobiert und bin ganz angetan. Der Härtetest kommt aber erst noch. Ich sag nur Baggersee.

4. Zelten in der Natur

Campen waren wir früher immer. So auch dieses Jahr.
Naturverbundenheit. Mit der Sonne aufstehen. Immer draußen sein. Sonne, Wind und Wetter auf der Haut spüren. Grillen und Frösche hören. So stell ich mir den perfekten Sommer vor. Und so war es auch.

5. Zero Waste in der Schrankschublade

Letzte Woche zum ersten Mal im Einsatz waren die Slipeinlagen aus Stoff. Bisher habe ich mit Tampons, Einlagen und Binden immer viel Müll produziert. Damit ist jetzt Schluss. Diese Stoffeinlagen habe ich nach dem Tragen mit kalten Wasser ausgewaschen und dann mit der normalen Wäsche gewaschen. Parallel dazu hatte ich den Menstruationscup genutzt. Für mich die perfekte nachhaltige Kombi. Was nutzt ihr?

nachhaltigkeit

Wie versuchst du deinen Alltag zu verändern? Was tust du um Müll zu reduzieren und um nachhaltiger zu leben?

Machst du mit bei meiner Nachhaltigkeit – Challenge? Ändere einfach 5 kleine Dinge im Monat bewusst, um dein Leben ein Stück in Richtung Nachhaltigkeit zu schieben.

Hast du Ideen was ich in einem der nächsten Monate mal unbedingt ausprobieren sollte? Schreib mir deine Ideen!