Schon vor Jahren habe ich (mehr oder weniger heimlich) Matcha getrunken. Damals als noch keiner wusste was das ist. Kaffee mochte ich nie wirklich.

Und neugierig wie ich bin, musste diese vermeintliche Wunderwaffe im stressigen Studentenalltag ausprobiert und getestet werden. Die Matcha Wirkung hat mich damals umgehauen. Warum?

Von Grün- und Schwarztee wusste ich, dass sie belebend wirken. Wie Matcha bei mir gewirkt hat, dass hat mich umgehauen. Aufgepushed konnte ich mich so durch die eine oder andere 8-Uhr-Vorlesung und Prüfungsphase retten.

Inzwischen gehört das grüne Pulver genauso zu meiner Küchenausstattung wie das Obstmesser – immer griffbereit. So süchtig, dass ich jeden Tag davon eine Tasse trinken müsste bin ich aber zum Glück noch nicht. Ohne könnte ich aber zur Zeit auch nicht – es will einfach so viel gemacht und erlebt werden.

Matcha und ich – eine grüne Liebe.

Die Wirkung von Matcha

Was ist Matcha eigentlich?

Manche sagen, Matcha ist der edelste Tee der Welt. Er soll sogar so einzigartig sein, wie Trüffel in der Pilzwelt.

Matcha ist sehr fein gemahlender, extrem lang beschatteter Grüntee. Er wir nur aus den seltenen und besonders hochwertigen Tencha Teeblättern gewonnen.

Für die Herstellung von Matcha wird nur reinster Tencha-Tee verwendet. Das ist das reine Blattfleisch der obersten Blätter der Teepflanze. Es wird vor der Ernte bis zu 2 Wochen überschattet. Dabei bildet sich extra viel Chlorophyll und verleiht den Blättern eine natürliche, tiefgrüne Farbe.

Richtiger Matcha kommt immer aus Japan!

Schon im 16. Jahrhundert wurde er von der japanischen Elite bei Teezeremonien getrunken und nur wenige Teebauern in Japan kennen sich mit der Herstellung diesen Tees wirklich gut aus. Dementsprechend teuer ist das grüne Gold hier bei uns.

Der Supertee: Matcha

Oft wird Matcha auch zu den Superfoods gezählt. Er enthält enorm viele Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe. Der reine Matcha schmeckt sanft und süüßlich und hat eine leuchtend grüne Farbe.

Das grüne Pulver habe ich nicht nur als Matcha oder Matcha Latte ausprobiert, sondern auch schon in Smoothies oder Gebäck.

Wirkung von Matcha

Wie wirkt Matcha?

Wenn du Matcha trinks, dass trinkst du das gesamte Teeblatt und damit nimmst du auch 100% der Inhaltsstoffe zu dir. Egal wie du das grüne Pulver zubereitest.

Im Vergleich dazu nimmst du bei aufgegossenem Grüntee nur 10% der im Teeblatt enthaltenen Inhaltsstoffe auf. Die restlichen 90% verbleiben im Teeblatt. Eine Tasse Matcha enthält damit 10 mal so viele Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe wie ein herkömmlich zubereiteter Grüntee.

Und was sind noch mal die (überall erwähnten) Antioxidantien? Sie binden freie Radikale und tun so deinem Körper und deiner Haut etwas gutes.

Der Matcha ist damit eindeutig der King unter den Tees 🙂

Koffein und L-Theanin sind zwei weitere Stoffe die im Matcha enthalten sind. Sie sorgen für die (erhoffte) “Matcha Wirkung”. Die Aminosäure L-Theanin entsteht durch die lange Beschattung des Tees und wirkt beruhigend. Sie gibt dem belebenden Charakter des Tee-Koffeins eine sanfte Note. In Summe ergibt, dass dann ruhige Energie und Konzentration. Sie hält länger an als die Energie die uns Kaffee gibt.

Woher kommt Matcha eigentlich?

 

Worauf du beim Kauf achten solltest!

Inzwischen wird der Markt gefühlt überschwemmt von unterschiedlichsten Matcha-Varianten und Mischungen. Wie mit vielen anderen Dingen ist es auch hier am Besten den reinen Matcha zu kaufen. Das “Grundnahrungsmittel” quasi.

Die Qualität des Matcha

Matcha gibt es in unterschiedlichen Qualitätsstufen. Die Qualität hängt von einigen Kriterien ab, unter anderem von

  • der Qualität des Ausgangsproduktes, des Tencha-Tees und von
  • der Anbauregion (Lage und Höhe ).

Mit Hilfe von drei Hauptkriterien kannst du die Qualität von Matcha unterscheiden:

  1. Aroma,
  2. Aussehen und
  3. Inhaltsstoffe.

Als Laie kann man gute Qualität vor allem an der Farbe erkennen. Guter Matcha hat eine leuchtend jadegrüne Farbe. Eine schlechte Qualität erkennst du an einer gelblichen Farbe. Je kräftiger die Farbe und je feiner das Teepulver, desto höher die Matcha Qualität.

Auch die Größe der einzelnen Partikel des Teepulver sagt etwas über die Qualität aus. Die Partikelgröße muss 5-17 Mikrometer betragen. Ob dein Matcha-Pulver diesen Wert einhält kannst du ganz leicht überprüfen: Gebe Matcha auf ein Blatt Papier und ziehe mit den Daumen einen Streifen. Zeichnet sich eine Körnung im Streifen ab, wurde der Tee minderwertig gemahlen.

Herkunft und Wirkung von Matcha

Wie bereite ich Matcha zu?

Für die richtige Zubereitung von Matcha Tee gibt es einige Schritte, die du für ein leckeres Resultat einhalten solltest.

Matcha – Grundrezept

  1. Wasser aufkochen und anschließend auf ca. 80 Grad abkühlen lassen. 10 Minuten nach dem aufkochen sollte es soweit sein. Bei heißerem Wasser lösen sich die Bitterstoffe des Tees.
  2. Siebe 2 Bambuslöffel (entspricht ca. einem halben Teelöffel) Matchapulver in eine Schale und giest das Pulver mit dem heißen Wasser auf. Durch das Sieben vermeidest du das Bilden von Klümpchen in deinem Tee.
  3. Schlage den Tee mit einem Bambusbesen 15 Sekunden schaumig.
  4. Genießen! Und die Wirkung des Matcha spüren.

Matcha Latte

Dazu den Matcha (Zubereitung siehe Grundrezept) einfach in warme Milch (Sojamilch, Hafer- oder Mandelmilch eignen sich besonders gut) eingießen.

Matcha Latte

 

Mehr Infos

zum grünen Gold und der “Matcha Wirkung” findest du hier:

Wann trinkst du Matcha, um so richtig fit zu werden? Welche Wirkung hat Matcha auf dich?

 

*Das Matcha-Pulver, dass ich hier in diesem Blogpost verwendet habe, habe ich von KISSA als PRSample zugeschickt bekommen. Was genau, dass bedeutet kannst du auf meiner Transparenz-Seite nachlesen.

 

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