Mode ist ein Jagen. Viele denken bei Mode an die Jagd nach den letzten Trends und den neuesten Kollektionen. Nach Kollektionen die in der nächsten Saison schon wieder so was von out sind und schnell in der Lumpensammlung landen.

Bei dem Wort Mode denken wir oft an vordikitierte Stile, an Massenware, an 3€-Shirts, an ausgebeutete Schneiderinnen und billige Textilien. Egal ob Markenware oder Discountartikel, alles wird in Sklavenarbeit in Asien hergestellt. Das ist es doch was uns beim Wort Mode einfällt oder?

Aber es geht auch anders. Unsere Kleidung muss nicht die Textil-Sklaverei und unzählige Kollektionen im Jahr untersützen. Unsere Mode kann auch anders!

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Langsame Mode ist das Stichwort.

Oder auch Slow Fashion genannt.

Unter Slow Fashion fällt die Mode, die in einem veränderten Bewusstsein gegenüber dem Produkt und seinem Ursprung entsteht. Das heißt genauer, dass die Textilien sorgfältig hergestellt und deren Rohstoffe gut ausgewählt werden.

Die Produktion der Kleidungsstücke erfolgt nachhaltig und jedes Stück wird hochwertig verarbeitet. Beim Handel wird nicht (nur) auf effizienz und wirtschaftlichkeit sondern auch auf Nachhaltigkeit geachtet.

Alles geschieht einfach langsamer und bewusster. Das ist Slow Fashion.

Ist das schon alles?

Nein, denn:

1. Slow Fashion ist langlebig

Slow Fashion begleitet uns lange. Denn der Stoff ist sorgfältig hergestellt, meist in der sehr guter Qualität. Im Gegensatz zum Fast Fashion- Shirts sind diese nachhaltig hergestellten Kleidungsstücke sehr viel länger haltbar.

Die Labels stehen persönlich für ihr Produkt. Sie kennen die Rohstoffe, die Textilien und die Produktion ganz genau, um die Nachhaltigkeit und Qualität des Produktes gewährleisten zu können.

Slow Fashion ist keine Saisonware und an Slow Fashion sieht man sich nicht schnell satt.

2. Slow Fashion ist gemacht.

Jeder einzelne Schritt – von der Faser und der Farbe über die Weberei und die Schneider bis in den Verkaufsraum oder Online Shop –  ist sichtbar und transparent. Jedes Kleidungsstück ist daher auch ein Unikat.

3. Slow Fashion ist mündig.

Slow Fashion bringt die Austrahlung und Persönlichkeit der Person, die sie trägt, zur Geltung. Slow Fashion ist oft schlicht und weniger schreiend und degradiert deshalb ihren Träger nicht zum Statisten.

Jeder der Slow Fashion trägt ist mündig, denn er/sie vertraut auf seine/ihre eigene Identität und den eigenen Stil.

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4. Slow Fashion ist kommunikativ.

Slow Fashion hat eine Herkunft, die man ihr ansieht. Du spürst den Ort, von dem sie stammt und sieht die Zeit, in der sie entstanden ist.

Slow Fashion erzählt diese Geschichten aktiv in Form einer Kommunikation zwischen Hersteller, Werkstück und Träger. Genauso trägt sie ihre Geschichte weiter an alle die nach dem Kleidungsstück fragen oder es sehen und die Geschichte erkennen.

5. Slow Fashion ist nahe.

Slow Fashion ist Mode, die uns kleidet, uns wie eine weitere Haut umgibt. Nichts ist unserem Körper ständig so nah auf der Haut wie unsere Kleider. Slow Fashion ist wie eine zweite Haut. Umso wichtiger ist es unsere Haut nicht in Müll, sondern in Qualität zu kleiden.

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6. Slow Fashion ist perfekt.

Slow Fashion zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass sie etwas ganz Neues auf dem Markt darstellt. So neu ist der Gedanke nämlich nicht. Viel wichtiger ist aber der Aspekt einer immer weiter verbesserten Qualität, die auf die Gewohnheiten von uns Menschen zugeschnitten ist.

Bei Slow Fashion kommen also bewährte Fertigungstechniken und Materialien, genauso wie neue Technologien und Produktionsmethoden zum Einsatz. Slow Fashion ist nachhaltig und zukunftstauglich.

7. Slow Fashion ist in.

Schau einfach mal in dein Herz, dann weißt du dass Fast Fashion keine Zukunft hat. Wir sind gemeinsam für unsere Zukunft verantwortlich, für unsere Erde und ich denke, dass mit Slow Fashion vieles erreicht werden kann.

 

 

Noch mehr Infos zu Slow Fashion findet ihr hier:

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